Berner Meisterschaften

Berner Kantonalmeisterschaften 22./23.4.2017


Anina Enzler & Naomi Ingold sind Berner Meisterinnen


 

 

 

 

 

 

 


EP
20.Galina Salzmann
26.Nira Bessire

P1
 9.Joelle Duppenthaler
10.Noemi Ossig
12.Yara Krügel
14.Rea Blaser
15.Emilie Habermann
21.Ana Sophia Camus
24.Lara Isaj

P2
4.  Amélie Waldner
8.  Lina Moor
9.  Miranda Wimberger
13. Maleah Mathis
15. Larissa Fuhrer
18. Alessia Rau

P3
2. Gioia Muralt

P4A
1. Anina Enzler
2. Naomi Krügel
3. Julia Röthlisberger
4. Emily Cooch

Julia: Trotz dem mässigen  Auftakt mit zwei Stürzen am Barren, beendete sie den Wettkampf an allen restlichen drei Geräten fehlerfrei. Der Balken gelang ihr, mit den schwierigen Elementen „Flic-Spreiz“ und „Freies Rad“ sturzfrei und ohne grössere Wackler.
Naomi Krügel: Auch Naomi zeigte eine super Balkenübung, ohne grosse Wackler und ohne Sturz. Der Boden war ebenfalls schön anzuschauen! Leider beendete sie ihre elegante Übung mit einem Sturz bei der ½ - Schraube.
Emily: Emily gelang eine super Bodenübung mit hohen Akros und sauberen Landungen. Auch am Barren gelang ihr eine gute Übung; sie zeigte überall saubere Handstände. Trotz einem kleinen Stopper erlangte sie eine gute Note.
Anina: Anina hatte einen sturzfreien Wettkampf. Am Balken gelang ihr das „Freie Rad“ zum Stand. Der Barren war sauber und am Boden zeigte sie ihre Übung mit viel Ausdruck. Mit einer guten Note durfte sie den Berner Meisterin-Titel entgegen nehmen. @Emily und Anina

P5
2. Aline Baumgartner

P6A
1. Naomi Ingold
4. Michelle Siegenthaler
6. Céline Jäggi

Céline, Michelle und Naomi starteten im P6A in der ersten von zwei Abteilungen. Da in diesem Durchgang nur gerade 9 Turnerinnen (3x2 und 1x3) vertreten waren, ging es, gelinde ausgedrückt, etwas zackig von Statten. Mit nur 30 Min. Einturnzeit sowie einem Wettkampf, der an Schnelle wohl seines Gleichen sucht, kamen die Mädchen während ihren Übungen kaum dazu, Luft zu holen. Aber die rund 20 Min. Verspätung konnten somit locker aufgeholt werden und die nächste Abt. konnte dafür pünktlich starten. „One man’s meat is another man’s poison“.
Unsere Girls starteten am Boden mit schönen Darbietungen und ohne grössere Fehler. Einzig Naomi, welche die anspruchsvollste Übung unseres Team zeigte, musste bei der 2 ½ Schraube rückwärts einen grösseren Ausfallschritt neben die Markierung in Kauf nehmen, was sich dann auch etwas in der Note von 11.50 bemerkbar machte. Aber wir jammern da natürlich auf hohem Niveau.
Ohne Pause und im vollen Galopp ging es gleich weiter an den Sprung. Noch mit zittrigen Beinen und hohem Puls von der Bodenübung stellte Naomi ihren „Jurtschenko“ mit gebücktem Salto auf die Beine und erntete damit eine 12.50. Auch Michelle brachte ihren „Tsukahara“, welchen sie im 2010 letztmals wettkampfmässig turnte, zum zweiten Mal in dieser Saison wieder zum Stand und war mit 12.20 sichtlich glücklich. Auch Céline turnte ihren „Rondat Halbe“ ohne Probleme und steigerte sich mit 11.40 im Vergleich zum Limmatcup deutlich.
Am Barren kamen alle drei Mädchen ohne Sturz über die Holmen und konnten sich zum Teil deutlich verbessern. Naomi, welche die zweit schwierigste Übung des Feldes turnte, erreichte mit 11.00 sogar die Höchstnote des Tages.
Im Sauseschritt ging es dann an das letzte Gerät „Zitterbalken“. Fast ohne Luft zu holen, musste Céline ihre Darbietung präsentieren und probierte, die Nervosität etwas unter Kontrolle zu halten. Leider gelang ihr dies nicht so ganz, was sich mit zwei Stürzen und einer 7.40 bemerkbar machte. Auch bei Naomi spielten für einmal wohl etwas die Nerven mit. Sie, welche sonst am Balken angewachsen scheint, hatte ein paar gröbere Wackler, kam aber ansonsten sturzfrei durch die Übung und erhielt dafür 11.15. Michelle, letztes Mal mit gar drei Stürzen am Balken, wollte sich unbedingt dieses Mal besser in Szene setzten. Leider ging schon wieder der „Hocksprung Halbe“ in die Binsen und sie musste das Gerät verlassen. Der Rest lief dafür reibungslos und sie konnte ihren Wettkampf mit einer 10.15 (angezeigt wurde irrtümlicherweise 10.75) abschliessen.
Mit der hohen Punktzahl von 46.150 wurde Naomi verdienterweise zur Berner Meisterin gekürt. Chantal Wüthrich (Kutu Uetendorf) holte sich mit 43.50 die Silbermedaille und Elea Mosimann (auch Kutu Uetendorf), welche nach einer längeren Pause ihren ersten Wettkampf bestritt, sehr anspruchsvolle Übungen turnt, aber leider mehrere Stürze in Kauf nehmen musste, landete mit 42.15 auf dem dritten Rang.
Michelle, welche ganz kurz auf den dritten Rang hoffen durfte (mit der angezeigten Balkennote von 10.75 hätte es gereicht), wurde wohl zum gefühlten 100. Mal undankbare Vierte mit 41.70. Céline beendete ihren Wettkampf mit 34.50 Punkten als 6.
Herzliche Gratulation allen Turnerinnen zu ihren tollen Leistungen und ein grosser Dank dem Leiterteam Maxi und Lucian für die gute Betreuung und Unterstützung.

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